Meine Pendelstrecke ist 15 km lang und zieht sich zu 70% durch Stadtgebiet. Oh Wunder hält sich die Freude, diesen Weg mit dem Auto zu bewältigen selbst abseits der Stoßzeiten des Berufsverkehrs arg in Grenzen. Gut, man kommt trocken und warm an, im Sommer ist das aber kein Kriterium.

Ursprünglich war der Plan, einen 125er Zweirad anzuschaffen und damit in die Stadt zu düsen...hat ja ein paar deutliche Vorteile, z.B. bezüglich der Startposition an Ampeln. Damit handelt man sich aber auch wieder das übliche Spiel mit Inspektionen, TÜV und Versicherung ein. Auch wenn im Schnitt weniger Abgase raus kommen als beim Auto, stinkt es letztendlich doch wieder die Umwelt zu.

Mehr durch Zufall bin ich mal wieder über das Thema "Pedelec" gestolpert. Anfangs als Schnappsidee abgetan - mein normales Fahrrad steht seit 2 Jahren mehr oder weniger ungenutzt im Keller - gewann die Variante mit zunehmender Bedenkzeit an Charme. Die "Haben"-Liste wurde länger und länger:

  • durchgängig gut befestigte, meistens sogar geteerte Wege
  • nur geringe Höhenunterscheide in der Strecke
  • großer Fahrradstellplatz und Möglichkeit zu duschen in der Firma
  • überschaubarer Zeitverlust gegenüber einer Fahrt mit dem Auto
  • geringe Betriebskosten
  • stinkt nicht und tut auch noch was für die Fitness

Also nicht lang gezögert, hab ich mir für ein paar Tage ein Pedelec ausgeliehen und im Alltag getestet. Fahrt ins Büro, Besuch beim Schwager usw. usf. und es lies sich echt gut an. Ja, man muss was tun und merkt das auch. Aber man ist auch nach 10 oder 15km Fahrt noch frisch.

Ein paar Tage und ein bisschen Recherche später steht also nun mein 1. eigenes Pedelec vorm Haus. Ein paar Infos welches es geworden ist und warum gibts dann in einem späteren Beitrag.

Morgen gehts damit erstmal ins Büro.